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Schöneweide

Führende Architekten schufen ein europaweit einzigartiges Band von Industrie- und Wohnbauten, das in seltener Vielfältigkeit erhalten ist. Die Gebäude aus der Gründerzeit haben repräsentative Schauseiten, das historische Ambiente lädt ein zu vielfältigen neuen Nutzungen.

 

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Schöneweide liegt mit der S-Bahn etwa 20 Minuten vom neuen Hauptbahnhof entfernt an der Hauptverkehrsachse zum zukünftigen Großflughafen. Es ist hervorragend an den Öffentlichen Nahverkehr angeschlossen und verfügt über eigene Schiffsanleger.   

 

Vom Industriestandort zum lebendigen Stadtquartier

Das markante Industriegebiet von Schöneweide erstreckt sich über etwa drei Kilometer auf beiden Seiten der Spree. Bis zur Wende arbeiteten hier bis zu 35.000 Menschen.

Produktionshallen, Stockwerksfabriken, Fabrikantenvillen, Kräne und Freiflächen bilden ein Ensemble, das vom obersten
Berliner Denkmalschützer inzwischen als „Gesamtkunstwerk“ eingestuft wird. Wo einst Kabelwickelmaschinen ihren Beitrag zur industriellen Prosperität der verschiedenen deutschen Staatssysteme vom Kaiserreich bis zur DDR leisteten, bezeugen die leerstehenden Gebäude heute die Schwierigkeit, eine sinnvolle zeitgemäße Nutzung für die Industriekathedralen von einst zu finden. 

Raum für Kreative: Formschöne und funktionale Gebäude, hohe Räume mit viel Platz und Licht, dazu der herrliche Blick auf die Spree – die Qualitäten von Schöneweide überzeugen Künstler und  Kreative, die schon jetzt hier in großzügigen Ateliers arbeiten. In ihren Ausstellungen und Projekten ist zu erleben, wie gut das historische Industrieambiente korrespondiert mit schöpferischen Arbeiten von plastischer Kunst über Konzerte bis zu Designpräsentationen.

 

Das Kabelwerk wird zum modernen Campus 

Wichtigster Impuls für die Entwicklung von Schöneweide ist der Einzug der größten und vielfältigsten Berliner Fachhochschule für Technik und Wirtschaft.

6.000 Studenten werden bis 2010 die Fabrikgebäude in den denkmalgeschützten Wilhelminenhöfen bevölkern. Die alten Hallen an der Spree werden zu Hörsälen, Laboratorien, Werkstätten.

Die innovativen Unternehmen der Nachbarschaft erhalten Unterstützung von gutausgebildeten Abgängern der 40 verschiedenen Studiengänge.

Für Unternehmens-Neugründungen steht das hochmoderne Technologiezentrum Spreeknie bereit. Mit der Hochschule entwickelt sich in Schöneweide ein urbanes Flair mit Cafés, Galerien und Straßenleben.
 

 

 

 

 
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