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Kranbahnpromenade

Um den Standort der Schauhallen zu determinieren, muss sich Phantasie entzünden können, müssen Bilder entstehen, die im Gedächtnis bleiben. Die Kranbahnpromenade ist dafür hervorragend geeignet. Wie ein Kunstwerk aus Metall erstrecken sich die 130 Meter langen Kranausleger von der Wilhelminenhofstraße zum neuen Eingansbereich der Schauhallen. Die aufliegende Brücke mit der orange leuchtenden Steuerkabine animiert zu neuen Installationen. Werbung erhält hier Eventcharakter. In die Fundamente der Anlage werden passende Sitzgelegenheiten eingefügt. 

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Schauhallen-Umfassung (Sockel)

Mit ihrer prägnanten Architektur und internationalen Ausstrahlung prägen die Schauhallen das neue Bild von Schöneweide. Das Gebäude wird betont und mit einer leicht erhöhten Umfassung versehen. Der Sockel verknüpft die Kranbahnpromenade mit dem Stadtplatz und der Uferpromenade.

Um das neue Eingangstor der Schauhallen in die Raumfolge zur Spree hin einzubinden, nimmt der Sockel die Flucht des Vordaches auf. In Fortsetzung dieser Flucht ist die Schauhallen-Umfassung zusätzlich durch eine Mauerscheibe betont.

 

Die leichte Erhöhung gegenüber dem Stadtplatz akzentuiert die räumliche Öffnung nach dem Passieren des Tores und erlaubt dem Besucher einen Überblick über Stadtplatz und Spreepromenade.

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Mauern und Stufen passen diesen Bereich ein und leiten über zu Stadtplatz und Skulpturengarten.

Im südlichen Bereich bietet der Sockel Platz für die Caféterrasse der Schauhallen und erlaubt über Treppenstufen und eine behindertengerechte Rampe den Übergang zum Skulpturengarten und zum Museumssteg. Der Plattenbelag aus hellem, gelblichen Granit mit Plattenbändern von 40, 30 und 20 cm Breite sowie Stufen und Mauerelemente aus hellem Beton lehnen sich farblich an die für die Fassade der Schauhallen gewählten Materialien an.


Stadtplatz und Liegewiese

Der neue Stadtplatz ist leicht angehoben und gibt den Blick auf die Spree frei. Er ist durch breite Plattenbänder in Teilflächen gegliedert, abgeleitet aus den Fluchten der Dachgauben der Schauhallen. Die Bänder durchziehen das grüne Band der Baumreihe bis zur östlichen Grundstücksgrenze.

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Ein weiteres Band aus Bänken mit jeweils vorgelegten Plattenbändern, Rasen und Mosaikpflasterflächen schafft Akzente.

 

An der östlichen Grundstücksgrenze erhält der Platz eine sechs Meter breite Fahrspur. Die Liegewiese wird von alten Bäumen gesäumt und erstreckt sich mit einer sanften Vertiefung bis zum Spreeufer.


Skulpturengarten

Der Skulpturengarten wird bewusst in die Uferzone einbezogen. Damit werden die Besucher des zukünftigen Spreewanderweges im Bereich der Schauhallen zum Durchqueren des Gartens angeregt und in die Skulpturen-Ausstellung einbezogen.  Der Untergrund aus Schotterrasen ermöglicht eine flexible Nutzung. Skulpturen können je nach Bedarf auf der Fläche platziert werden, weder Zentnerlasten noch Transportgeräte versinken im zu weichen Rasen.

Eine neue Baumreihe wird den Skulpturengarten begrenzen. Die bestehende Böschung zur Spree wird überarbeitet, wild aufgelaufene Gehölze, überalterte bzw. nicht mehr standsichere Bäume gerodet. Der verbliebene Baumbestand wird durch Neupflanzungen ergänzt.


Uferpromenade

Die Uferpromenade ist Teil des neuen Spreewanderwegs. Aus der Innenstadt kommend soll er auf eine Länge von insgesamt 57 km ausgebaut werden. In Schöneweide verbindet die Uferpromenade den neuen Kaisersteg mit dem Stadtplatz, dem Schauhallen-Sockel und dem Skulpturengarten.

Die Baumsetzung knüpft an die Baumreihe auf dem Stadtplatz an. Die Uferkante ist durch breite Bänke betont, die ein Verweilen entlang des Ufers erlauben. Ein Geländer bildet die notwendige Absturzsicherung zum ca. zwei Meter tiefer liegenden Wasserspiegel der Spree.

Wir bedanken uns für das Bild- und Textmaterial bei Ulricke Böhm, Büro Böhm Benfer Zahiri. 

 
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