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| Brückenschlag zum Stadtplatz |
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In Oberschöneweide soll aus einer Industriebrache eine Wissenschaftslandschaft wachsen Von Wolfgang Rex Aus einer Industriebrache in Oberschöneweide soll eine Wissenslanschaft mit kleinem Park und Fußgängerbrücke werden. Die Senatsbauverwaltung stellte am Dienstag das Siegermodell für den "Stadtplatz am Kaisersteg" vor. Die Bauarbeiten für den Stadtplatz sollen in diesem Sommer beginnen. Für Ende 2006 rechnen die Auslober damit, dass Brücke und Platz vollendet sind. Den Zuschlag erhielt der Vorschlag der Berliner Landschaftsarchitektin Ulricke Böhm. Sie plant am künftigem Stadtplatz einen Schiffsanleger, Skulpturengarten und einen ferweg. Von den öffentlichen Verkehrsstraßen soll eine "Kranbahnpromenade" zum Platz führen. Die noch vorhandene Abspannstation und zwei Silos aus den Industriezeiten Oberschöneweides werden abgerissen. Die Anlgage kostet nach bisherigen Plänen 1,45 Millionen Euro, der größte Teil davon kommt aus Fördertöpfen. Ein angehobenen Terrassenplatz umfasst die künftigen Stadthallen. In Werkhallen, in denen noch zu DDR-Zeiten Transformatoren hergestellt wurden, entsteht ein Ausstellungsort für zeitgenössische Kunst. Geplant sind zwei Ausstellungsorte für bereits bestehende Museen, Räume für zwei private Sammlungen und für 16 Galerien. Ab 2006 sollen die Backsteinhäuser as dem Jahr 1924 für die neuen Nutzer umgebaut werden. Auf das Gelände zieht mit vier Fachbereichen die Fachhochschule für Technik nd Wirtschaft. Die Planer umwerben künftige Studenten auch mit einem Brückenschlag über die Spree, allein für Fußgänger und Radfahrer gecdacht. Dadurch verkürze sich der Weg zurm S-Bahnhof Schöneweide, so die Stadtbauverwaltung. Die Brücke an der Stelle eines früheren "Kaiserstegs" soll 140 Meter lang werden und Ober- mit Niederschöneweide verbinden. Der Brückenbau kostet 3,3 Millionen Euro. 75 Prozent dieser Summe kommen ebenfalls als Fördergelder nach Berlin, den Rest zahlt die Stadt dazu.. Auch die Einwohner des Stadtteils wurden befragt. Die entschieden sich mehrheitlich für den Entwurf einer "grünen" Hügellandschaft. Sie wollten möglchst viel Grün. Dagengen stand das Wort der Jüry, die für den "gestalteten" Platz mit grüner Uferböschung und Liegewiese plädierte. |