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Planungsfehler beim Kaisersteg |
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Planungsfehler beim Kaisersteg - Bau verzögert sich
Bau der Fußgängerbrücke über die Spree verzögert sich um Monate
Der Neubau des 140 Meter langen Kaiserstegs zwischen Ober- und Niederschöneweide kann nicht wie geplant erfolgen. "Die Konstruktion ist nicht schwingungssicher", sagt Petra Rohland, Sprecherin der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. "Sie bietet dem Wind zuviel Angriffsfläche." Die vorgesehene Gestalt des tragenden Pfeilers müsse geändert, ein Teil der Fußgängerbrücke neu geplant werden. "Das kostet Zeit." Man sei jetzt dabei, mit der zuständigen Firma zu klären, wie es zu dem Fehler gekommen ist und ob neue Kosten entstehen. Bislang sind 3,3 Millionen Euro vorgesehen. "Wir sind nicht glücklich über die Verzögerung und hoffen, daß es sich um weniger als ein Jahr handelt." Senatorin Ingeborg Junge-Reyer hatte den ersten Rammschlag für die Brücke im November 2005 vollzogen. Sie sollte im Herbst 2006 fertig sein. Der Neubau ist Ersatz für den Kaisersteg zwischen Laufener und Hasselwerder Straße, der 1945 gesprengt wurde. saf
Artikel erschienen am Sa, 6. Mai 2006 in der Welt
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