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| Kaisersteg, Schauhallen und Platz entstehen bis Ende 2006 |
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Berlin - So sieht der Familienausflug der Zukunft aus: Man spaziert auf dem Kaisersteg über die Spree, hält auf der Liegewiese am Stadtplatz ein Picknick ab und betrachtet dann, frisch gestärkt, zeitgenössische Kunstwerke in den Reinbeckhallen. Die heißen künftig Schauhallen und beherbergen Museumsdependancen und Galerien. Kaisersteg, Stadtplatz und Schauhallen sollen bis Ende 2006 als abgestimmtes Trio entstehen. Sie werden dem verwahrlosten Areal zwischen Wilhelminenhofstraße und Spree ein völlig neues Outfit geben. Über Details informierten gestern Senatsbaudirektor Hans Stimmann, Architekten und Bauherren. Im Sommer ist der erste Rammschlag für den neuen Kaisersteg vorgesehen. Flußpfeiler und Widerlager der Fußgängerbrücke werden gebaut. Die Stahlkonstruktion wird 2006 am Ort montiert und eingeschwommen. Kosten: 3,3 Millionen Euro, die aus EU- und Landesmitteln bezahlt werden. An den Kaisersteg soll sich der Stadtplatz mit Skulpturengarten und Kranbahnpromenade anschließen. Er wird nach Plänen der Berliner Landschaftsarchitektin Ulrike Böhm gestaltet. Kosten: 1,45 Millionen Euro aus EU- und Landesmitteln. Die Newcomerin gewann einen Wettbewerb der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Ihr Entwurf hebt die verschiedenen Bereiche durch Stufen hervor. Auf dem Platz werden Lederhülsen-Bäume gepflanzt. Ihre Blätter färben sich im Herbst intensiv gelb und korrespondieren mit der orangefarbenen Hülle der Schauhallen. Wie die aussehen werden, veranschaulicht ein großes Fassadenelement, das im April aufgestellt wird. Bis Mitte 2005 solle die Finanzierung geklärt sein, sagt Rechtsanwalt Sven Herrmann, der mit dem Galeristen Helmut Schuster das Zehn-Millionen-Projekt entwickelt. saf Artikel erschienen am Mi, 23. März 2005 in der Welt |